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No Corona, no cry

Ein Gastspiel von nö theater
Sa 05.02.22 20h00
+ Unsere aktuellen Hygienemaßnahmen findet ihr hier.+
+ Achtung: Dieser Abend ist mit Vorsicht zu genießen. +

März 2020: Ganz Deutschland begibt sich in den Lockdown. Ganz Deutschland? Nein, ein junger Intellektueller erfindet in Berlin eine neue Bewegung. Er sieht in dem Coronavirus eine weltweite Verschwörung aufziehen und damit seine Chance gekommen, sich zur Ikone des Widerstands zu stilisieren. Und seine Ideen sind tatsächlich hochansteckend! Mithilfe von mehr und minder erfahrenen Multiplikator:innen wächst seine Anhängerschaft innerhalb von einigen Monaten von einer Handvoll auf 1,3 Millionen Demonstrierende an. Mindestens.
Nach monatelangen Recherchen hat das nö theater ein dokumentarisches Theaterstück über die Genese einiger Corona-Proteste entwickelt. Entstanden ist ein theatrales Labyrinth, das versucht Klarheit in die Absichten, Verbindungen und Ideologien der tonangebenden Anhänger:innen zu bringen. „No Corona, no cry“ ist eine (Verschwörungs-) Erzählung über Verführung, Profitgier, Narzissmus, Wahn und Wahrheit.

Eine Produktion des Klüngelpütz in Kooperation mit dem nö theater.
Schauspiel: Anne Katharina Müller // Regie und Dramaturgie: Janosch Roloff // Mitarbeit: Julia Knorst // Technik: David Horsters, David Nimmrichter
Gefördert durch Neustart Kultur durch den Deutschen Bühnenverein und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen.

Seit zehn Jahren machen nö theater dokumentarisches Theater mit dezidiert politischem Impetus. Die Grundlage ihrer Arbeit ist eine tiefgehende Recherche, an der möglichst alle Beteiligten umfassend involviert sind. So führen sie Interviews, besuchen Orte, befragen Expert:innen und entwickeln aus diesen Erfahrungen jeweils eine spezielle theatrale und ästhetische Form. Dabei verstehen sie sich als Netzwerk von Schauspieler:innen, die sich in wechselnden Konstellationen zusammenfinden. Zu den einzelnen Projekten stoßen jeweils weitere Künstler:innen dazu. Ihre Produktionen sind darauf ausgerichtet, an möglichst vielen Orten aufgeführt werden zu können. Im Jahr 2018 hatten sie beispielsweise 55 Auftritte in 15 Städten.

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