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Faulheit

Stipendiat*innengruppe #38
06.08.-01.09.2018, Theaterlabor Bielefeld
Scripted Reality

Ruth Schmidt, Tilman Aumüller, Arna Salasse, Jacob Bussmann

Faulheit, aber als Kampfbegriff. Im Sozialismus wie auch Kapitalismus ist Arbeit das Ideal – und wer dem Ideal nicht entspricht ist faul. Aber was definiert einen faulen Körper, wie verändern Vorstellungen von Faulheit den Körper und das Körperbild? ScriptedReality macht sich an die Arbeit Faulheit radikal und gleichezeitig mit der notwendigen „Faulheit“ zu erproben. Und eines ist klar, ob wegen Faulheit anderen ihre Empathiebedürftigkeit abgesprochen wird oder Faulheit als Form des Widerstands erprobt wird: Faulheit ist politisch.

We’R’Dansöz

Stipendiat*innengruppe #35
05.07.-02.08.2018, theater im ballsaal, Bonn

Tümay Kilincel, Baly Nguyen, Berna Kurt, Hiba Shammout

We’R’Dansöz” is a research project dealing with the ‘belly dance’ which has always been a subject of orientalist approaches. But since that ‘female dance’ genre has a very different tradition in itself, it can also be a medium of self-empowerment for women. Some basic departure points of this research can be considered as the creation of an individual movement language based on belly dance technique, deconstruction of orientalist – erotic and exotic- female body images, sound improvisations based on silencing or cry -victimization or activism. Dealing with the power relations in artistic and social spheres, this collective women’s project can be medium of breaking some stereotypes and presenting a process outside the “normal” choreographic production framework.

 

Keine Wahrheit in der Höhle des Gleichen

Stipendiat*innengruppe #36
Juli/August, Freies Werkstatt Theater, Köln
ufaaq

Christopher Böhm, Patrick Winzer, Michael Hoppe, Wenzel Winzer

Ob Facebook-Freunde, Twitter-Follower oder auch der offline Freundeskreis: Echo-Kammern und Filter-Bubbles sind Teil unserer Wahrnehmung. Selektive Wahrnehmung war noch nie so einfach, da unliebsame Gegenargumente und Diskurs komfortabel außen vorgelassen werden kann. ufaaq wird in einer künstlerischen Form das Phänomen der Echo-kammern sinnlich erfahrbar machen und die Faszination der Bestätigung durch Meinungs-spiegelung, aber auch die erschreckende Tendenz verzerrter Wahrnehmungen wie ‚Fake News‘, befragen.

Du dada wen i dodo (AT)

Stipendiat*innengruppe #37
23.07.-18.08.2018, german stage service, Marburg
Institut für Widerstand im Postfordismus / müller*****

Elisa Müller, Vega Damm, Michaela Muchina, Verena Brakonier

Was macht man als Künstler*in, wenn man im zeitgenössischen, postdramatischen Diskurstheater stecken geblieben ist – mit all der Logik, der Analytik und dem Ernst? Wie wärs mit Dada und absurdem Theater? Verspielt, ungebändigt, anarchistisch zeigt die Ästhetik der Irritation nicht nur auf die Grenzen der zeitgenössischen Konzepte von Kunst, Kultur und Normalität, sondern deutet auch auf das unerwartete und undenkbare. Also warum nicht den Geist von Dada aufleben lassen und eine Form des ‚Anti-Theaters‘ für das jetzt entwickeln?

Render Ghosts

Stipendiat*innengruppe #34
28.05. - 27.06.2018, theater wrede+, Oldenburg
Die Soziale Fiktion

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Marten Flegel, Anna Froelicher, Laura Bleck, Felix Worpenberg

In Architekturmodellen gibt es diese Miniatur-Menschen, die die Gebäude und Plätze bevölkern und dort scheinbar ganz alltägliche Dinge tun. Sie, die so genannten “Render Ghosts”, leben in einem Bild von der Zukunft, wo sie nur noch Beispiele für Menschen sind. Sie sind meist schmal, weiß, intakt und haben keine Angst vor Niedrigrente.
DIE SOZIALE FIKTION erforscht das Potential dieser Kippfiguren zwischen Normalität und Grusel. Render Ghosts sind Wiedergänger vergangener und gegenwärtiger Menschenbilder und -normen in der Zukunft. Taugen sie dennoch als Erzählfiguren des Zukünftigen? Wie kann ihre geisterhafte Qualität genutzt werden, um ihre Normativität unheimlich werden zu lassen?

 

Actions for the Worthless Body

Stipendiat*innengruppe #33
11.01. – 08.02.2018, theater wrede+, Oldenburg
ONCE WE WERE ISLANDS

Making OFF#33, ONCE WE WERE ISLANDS // Foto: Julian Hemelberg

Chris Gylee, Richard Aslan, Ana Berkenhoff, Alexander Carillo

YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU CRADLE SOMETHING IN YOUR ARMS
YOU THROW SOMETHING AWAY
 
Mit der fortschreitenden Automatisierung erleben wir, wie mehr und mehr Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit und damit in einen Zustand des nicht produktiv-Seins gedrängt werden. Wie können wir in einer Gesellschaft überleben, die den Wert von Menschen vornehmlich anhand ihrer Arbeit misst? Die Gruppe ONCE WE WERE ISLANDS erforscht in ihrer Residenz unser komplexes Verhältnis zu Arbeit und nicht Arbeit, Wert und Wertlosigkeit und deren Bedingungen. Dafür eignen sie sich Bewegungen aus persönlichen und fiktiven Arbeitskontexten an und und plazieren ihren neuen Tanz der Arbeit in interstellaren Erzählungen. Sie erfinden ihre eigenen Arbeitslieder als Kommentar auf ihre eigene prekäre (Bühnen-) Arbeit. Auf der Suche zu einer multi-dimensionalen Ästhetik stöbern, taumeln und tasten sie sich in veränderte Realitäten. Zwischen science fiction, Mythen einer Arbeiterklasse des 19.Jahrhunderts und frisch erfundenen Zeichen wird das Theater zum intimen Observatorium, das viele Welten beherbergt: die Welt der Dinge, die Welt der Worte und die der Eingeweide des Körpers.
Prozessbegleiterin (Mentorin) bei flausen für “Actions for the Worthless Body”
Lea Martini
lea-selbstp2 Lea Martini arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.
Ihr immer währendes Interesse an körperlichen Intensitäten brachte sie erst zum Kunsturnen, später zum Studium von zeitgenössischem Tanz und Choreografie am Artez(NL) und an der School for New Dance Development(NL). Ihre Stücke, die meistens in kollektiven Strukturen erarbeitet werden, sind Einladungen an die Zuschauer, der Aufführung als einem Ort der Kontemplation und der körperlichen Empathie zu begegnen.

Tucké Royale

Foto: Esra Rotthoff

Foto: Esra Rotthoff

Tucké Royale. Royale arbeitet als Darsteller, Regisseur, Autor und Musiker und lebt in Berlin. Er studierte Judaistik an der FU Berlin und Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, wofür er ein Stipendium von der Rosa Luxemburg Stiftung erhielt. Seine Soloshows TUCKÉ ROYALE und ICH BEIßE MIR AUF DIE ZUNGE UND FRÜHSTÜCKE DEN BELAG, DEN MEINE RABENELTERN MIR HINTERLIEßEN wurden international gezeigt. Als Ghostwriter und Bandmitglied kollaborierte er mit Hans Unstern. Mit dem Kollektiv Talking Straight simulierte Royale die Konferenz Aussöhnen mit Deutschland II und das Talking Straight Festival. Die partizipative Installation KINKY CONFESSIONAL stellte er zusammen mit Marianne Dieterle in der nGbK, der Galerie Kornfeld, dem Gorki Theater und dem Schwulen Museum* Berlin aus. Royale war Stipendiat der Elsa-Neumann-Stiftung des Landes Berlin für die 2015 initiierte Inauguration des Zentralrats der Asozialen in Deutschland. Für die soziale Plastik des Zentralrats erhielt er als Erster Sprecher 2015 ein Arbeits- und Recherchestipendium des Berliner Senats. 2016 führte er mit dem Regie-Duo Gintersdorfer Klaßen das Singspiel L’Ambassadeur auf. 2016 gründete zusammen mit Hans Unstern und Black Cracker die BOIBAND. Im Sommer 2017 erscheint die LP bei staatsakt. Im Herbst 2016 erarbeitete Royale als Musiker und Performer mit Lola Arias und Ensemble die Produktion Atlas des Kommunismus, die Teil des Herbstsalons im Gorki Theater war. Demnächst hat Royale mit seinem Rachemusical Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet im Gorki Theater Premiere.

 

Gustavo Fijalkow

gustavoDramaturg, Forscher, Kurator, Festivalmacher, Performer. Mit Wurzeln im Volkstanz wurde er als zeitgenössischer Tänzer in Argentinien, Deutschland und den Niederlanden ausgebildet. Seine professionelle Laufbahn als Performer bewegte sich in den Zwischenräumen des Experimentellen, Site-spezifischen und Multidisziplinären.

Zehn Jahre lang hat er als Produktionsleiter und Creative Director der DIN A 13 tanzcompany mixed-abled Tanzproduktionen in verschiedenen afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Ländern durchgeführt.

Als Festivalmacher und Kurator hat er das Crossings Dance Festival (Tanzhaus NRW, Düsseldorf) mitiniziiert, KulturdifferenzTanz (Kunsthaus Rhenania, Köln) geleitet und für playoff06 (Theater Consol, Gelsenkirchen) gearbeitet. Für das Festival TanzhautNah (Köln) war er Jahre lang Berater der Jury.

2010 erlangte er seinen M.A. in International Arts Management mit der Arbeit: ‚Blutbad-Blutband: über die Arbeit des Goethe-Instituts Tel Aviv’. Seit 2015 forscht er mit einem PhD-Vollstipendium am Centre for Dance Research, C-DaRE, Coventry University über die Beziehungen zwischen nationalen Tanzplattformen und nationalen Narrativen.

Als Pädagoge unterrichtete er in den ersten NRW-weiten Dance-in-Education Programmen und erhielt Lehraufträge an Universitäten in Deutschland und Großbritannien.

2017 wurde er vom Festival TransAmériques in Montréal als internationaler Dramaturg zu den Cliniques Dramaturgiques eingeladen.

Sein Interesse umspannt Tanz im Kontext, nicht-normierbare Körperlichkeiten, subaltern Voices, Gruppenbezogene (nationale) Narrative und multiple Marginalities – mit Hinblick auf performative Künste.

 

 

 

Kristin Grün

 

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Kristin Grün ist freie Theatermacherin und Theaterpädagogin in Berlin. Als Teil des Kollektivs KLUB KIRSCHROT inszeniert sie performative Theaterstücke für taube und hörende Kinder und Jugendliche, zuletzt die „Republik der Taschendiebe“ am Theater Freiburg, eine theatrale Staatsgründung für Menschen ab 10 Jahren in Laut- und Gebärdensprache. (www.klubkirschrot.de)

Des weiteren arbeitet sie mit dem FUNDUS THEATER Hamburg an dem Performance-Spiel „Playing Up – Performancekunst für Kinder und Erwachsene“ und forscht als Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im Programm Max – Artists in Residence an Grundschulen, an der Frage, wie gemeinsame künstlerische Projekte zwischen Schüler*innen und Künstler*innen (und Lehrer*innen) gestaltet werden können und wie solche sich auf das schulische Umfeld auswirken.

Kristin Grün studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und organisierte während ihres Studiums das europäische Theater- und Performancefestival >>transeuropa und das Children’s Festival des Blantyre Arts Festival in Blantyre, Malawi.

 

 

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