Das theater wrede +
ist ein modernes und progressives Theater. Als Grenzgänger sieht
es sich dazu aufgefordert, Theater in seinen Formen weiter zu erforschen
und auszutesten.
Schon immer war die Lust am Experiment die treibende Motivation auf
dem Weg zu neuen Umsetzungsformen und Inhalten für Erwachsene,
Jugendliche und Kinder. Die an den Projekten beteiligten Künstler
kommen aus ganz Deutschland.
Seit Oktober 2009 tragen Theater und Spielstätte im Bahnhofsviertel
den Namen theater wrede +:
Das in wrede hervorgehobene "red"
steht für "Vernetzung" und "Leidenschaft".
Das + kennzeichnet die Intensivierung
der internationalen Vernetzung und den künstlerischen Austausch,
wie zum Beispiel die dauerhafte Kooperation mit Kanada.
Von Beginn an wurde die internationale Vernetzungen durch Produktionen,
Kooperationen, Tourneen, Seminare und Festivals in und mit anderen
Ländern vorangetrieben. Bereits 1994 gab es eine internationale
Produktion für das Festival in Bogota, mit anschließender
Tournee durch Kolumbien.
Das Projekt "Story Telling" fand 2004 im Auftrag der Europäischen
Union auf Island und mit Beteiligung der Länder Island, Griechenland,
Schottland und Deutschland statt.
Zwischen 2005 und 2007 gab es zwei Tourneen durch Korea und Japan
sowie weitere Gastauftritte in Spanien, Frankreich und Serbien.
Das Festival "klang der zeit", das vom theater wrede ins
Leben gerufen wurde, versammelte 2007 Gastgruppen aus Serbien, den
Niederlanden, Belgien und Deutschland in Oldenburg.
In Planung befindet sich eine Kooperation mit Indien und der bekannten
Regisseurin, Performerin und Professorin Maya Krishna Rao.
Die Stücke zeichnen sich besonders durch den vielfältigen
Einsatz neuer Medien aus. In den Performances für Erwachsene
werden Raum, Video, Schauspiel, Klang, Musik und Bewegung zu einer
einzigartigen Komposition verwoben. Die Teilung von Bühnenraum
und Zuschauerraum wird oftmals gänzlich aufgehoben, neue Perspektiven
entstehen, die Grenzen modernen Theaters werden erweitert. Die besondere
Einbindung von Musik in den Stücken hat sich als richtungsweisend
erwiesen: Stichwort "Komponiertes Theater".
In Zukunft wird die Spielstätte zu einem Produktionshaus erweitert,
das jungen, professionellen Künstlern Raum zum Experimentieren
bietet. Das Projekt young artists in residence, das 2011 startet,
wird dabei der erste Schritt auf dem Weg zum anerkannten Produktionshaus
sein.
Auszeichnungen
| 2006 |
Auszeichnung als Theater des Monats
2008 in Nordrhein-Westfalen mit dem Stück "Prinzessin
Wachtelei mit dem goldenen Herzen".
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| 2004 |
Diplom des Goethe Institutes Serbien
für innovative Musik im Kinder- und Jugendtheater für
"Der blaue Stuhl".
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| 2003 |
Einladung zum internationalen Regieseminar
der Assitej auf Grund des von Winfried Wrede entwickelten Inszenierungsprinzips
"Komponiertes Theater". Die Arbeit wurde 30 Regisseuren
aus aller Welt vorgestellt. Ein erfreuliches Ergebnis daraus
ist eine Einladung 2005 nach Kanada, um dort zu inszenieren.
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| 2002 |
Preis der Niedersächsischen
Lottostiftung für "Kleine Männer" von Tiziana
Lucattini.
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| 2000 |
Publikumspreis für "Schattenriss"
von Lilly Axster." Die Jury lobt damit ein Theater, das
einen im Kinder- und Jugendtheater nicht unbedingt üblichen
Mut zur großen Form hat".
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Das Team
Künstlerische Leitung:
Winfried Wrede, Marga Koop
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Marga Koop
Büro / Organisation:
Marga Koop, Mareike Urfels
Grafik / Gestaltung:
Ulrike Kleine-Ebeling (Freiburg)
Website: Ulrike Kleine-Ebeling
(Freiburg), Holger Lindemann (Bremen)
Technische Leitung: Winfried
Wrede
Technik: Dieter Fritz
(Bremen), Anton Prenzler (Oldenburg)
Regie: Winfried Wrede,
Elisabeth Bohde (Flensburg), Ulrike Czermak (Bonn), Peter Henze
(Hannover), Kim Selody (Kanada)
Bühne/ Raum: Roy
Spahn (Berlin)
Kostüme: Albena
Kaptebileva (Oldenburg), Roy Spahn (Berlin)
Video / Film: Jürgen
Salzmann (Berlin), Karl-Heinz Stenz (Berlin)
Musik: Winfried Wrede,
Alex Goretzki (Zürich / Oldenburg)
Tanz: Gustavo Alejandro
Fijalkow (Berlin), Danielle Füglistaller (Wien / New York),
Antje Rose (Oldenburg / Berlin)
PerformerInnen: Gustavo
Alejandro Fijalkow (Berlin), Verena Fleißner (Berlin), Ina
Jaich (Berlin), Ylva Jangsell (Stockholm / Hannover), Marga Koop
(Oldenburg), Eva Maria Kölling (Berlin), Olaf Nollmeyer (Oldenburg),
Antje Rose (Oldenburg / Berlin), Jürgen Salzmann (Berlin),
Erika Spalke (Bremen)
theater wrede+
wird gefördert von:
- Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
- Stadt Oldenburg
- Europäische Union (EU)
Die Produktionen werden jeweils zusätzlich durch verschiedene
Stiftungen und Unternehmen gefördert (siehe einzelne Produktionen)
theater wrede +
ist Mitglied:
- der ASSITEJ
(Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche)
- im LAFT (Landesverband freier Theater Niedersachsens)
- im BUFT (Bundesverband freier Theater)
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