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Venus im Pelz

von David Ives

„Mit…unbändiger Lust am abgründigen Spiel und erfrischendem Witz“ (NWZ).
„Eine unheimliche Dynamik…ein Hochgenuss“ (Diabolo)

Richtige Frauen gibt es heute einfach nicht mehr. Broadway-Regisseur Thomas sieht nur zwei Lager: „Nutten“ oder „Lesben“ und noch dazu dumm, während er unter Hochdruck nach der perfekt weiblichen Frau für sein Stück sucht. Ausgerechnet die Kultnovelle „Venus im Pelz“ von Leopold von Sacher-Masoch, nach dem der Masochismus benannt ist, hat es ihm – dem scheinbar aufgeklärten Intellektuellen – so angetan, dass er sie bearbeitet hat und nun modern inszenieren will. Doch seine Rechnung hat er ohne Wanda gemacht. Chaotisch und durchnässt rauscht diese viel zu spät zum Vorsprechen ins Theater. Schnell will er sie wieder loswerden, nicht sein Material, denkt er. Dabei ist es längst Wanda, die ihn auf die Probe stellt. Sie ist hartnäckig, charmant und weiß weit mehr, als sie eigentlich wissen kann. Auf raffinierte Weise zieht sie Thomas in die tiefen, sinnlichen Abgründe seines Textes. Eine Erotikkomödie, die mit intelligentem und subtilem Witz von Macht und Verführung im Spiel der Lüste erzählt. Wörter lassen Hüllen fallen und es stellt sich die Frage: Wer hat am Ende die Peitsche in der Hand?

Regie: Gudrun H. Lelek // Kostüme: Albena Kaptebileva // Mit: Marga Koop, Robert Klatt

Originaltitel „Venus in Fur“, übersetzt von Michael Raab.
Die Aufführung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Felix Bloch Erben – Verlag für Bühne Film und Funk.

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