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Trüffelschweine

„Sie halten dir einen Trüffel hin, und du rennst los, gierig und unglücklich, aber kriegst nichts ab. So ist das da draußen.“

Es gibt gute Gründe, warum Saskia (18) und Rike (16) keine Freunde sein können: Rike ist das wohlbehütete Scheidungskind, Saskia ein Proll, der mit den falschen Leuten rumhängt, vor allem mit den falschen Jungs. Da Saskias derzeitiger Freund die Wohnung von Rikes Vater verwüstet hat, liegt eine Anzeige gegen ihn vor. Um Rikes Vater zu zwingen die Anzeige zurückzuziehen, hat Saskia Rike entführt und gefesselt.
In einem einsamen Wohnwagen, gänzlich abgeschottet von der Außenwelt, bekämpfen sich die beiden Teenager aufs Heftigste und warten vergeblich auf eine Reaktion derer, die sie vermissen und sich Sorgen um sie machen sollten.
In dieser Extremsituation fallen die Fassaden und Saskia und Rike finden auf schmerzliche Weise heraus, dass sie mehr verbindet als sie jemals für möglich gehalten hätten.
In einer Welt, in der man ständig verlockt wird, in der alles so leicht zu haben scheint und dann doch nicht ist, in der man sich nach Anerkennung und Liebe sehnt und sich von den Erwachsenen nicht nur allein gelassen, sondern auch gelinkt fühlt, da kommt man sich vor wie ein armes Schwein – ein Trüffelschwein.

Ein hochaktuelles Stück, das den Beweggründen
gewalttätiger Jugendlicher nachspürt.

Kristo Sagors Stück Trüffelschweine wurde mehrfach prämiert // Begleitmaterial für LehrerInnen erhältlich.

Regie: Winfried Wrede // Videodesign: Karl-Heinz
Stenz // Bühne: Roy Spahn // Kostüme: Albena Kaptebileva //
Mit: Ina Maria Jaich, Erika Spalke

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