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Robot Dreams

Gastspiel - MEINHARDT & KRAUSS cinematic theatre
Do 09.09.21 20h00

Drei Tänzer:innen treffen auf Automaten, Roboter und animatrionische Körperteile und begegnen der künstlichen Intelligenz ToMoMi. Ein Code und Elektrizität lassen die Maschinen-Objekte lebendig werden. Sie sind nicht menschlich, nicht tierisch, aber auch keine reinen Objekte mehr. Sie haben eine Präsenz, eine Magie. Die selbsterschaffenen Kreaturen werden zu Spiegeln unserer Selbst und verweisen auf unsere eigene Verletzlichkeit und Sterblichkeit. Während die Spieler:innen durch Sensoren und Technik langsam selbst zu Cyborgs und zu Objekten werden, beginnen die Maschinen zunehmend menschliche Eigenschaften und Gefühle zu entwickeln. Objekte, Programmierungen und Performer:innen verschmelzen in der Inszenierung zu außergewöhnlichem Figurentheater, in dem die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Objekt völlig zu verschwimmen scheinen. Zwischen Künstlicher Intelligenz/Uncanny Valley/Controlerboards und Programmiercodes am Rande des technisch Machbaren, entspinnt sich ein surrealer MaschinenTraum.

„Dreams and beasts are the two keys by which we are to find out the secrets of our nature. They are our test objects“ (Ralph Waldo Emerson 1832)


Tanz/Spiel: Luis Hergón, Daura Hernández García, Sawako Nunotani // Künstliche Intelligenz: ToMoMi Regie // Dramaturgie: Iris Meinhardt // Robotikbau/Szenografie: Michael Krauss // Musik/Soundprocessing: Oliver Frick // Mediensteuerung/Programmierung: Nadja Weber // Regieassistenz: Tanja Höhne // ToMoMis Voice: Anna Illenberger
Die Produktion wurde gefördert von: Stadt Stuttgart, den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, die Stiftungen LBBW und Custom Entertainment Solutions

… Auf ganz zauberhafte Weise gelingt es dem Stück, das Erwachen der Roboter mit der Verwandlung der Menschen ins Maschinenhafte zu verbinden“ …“Robot Dreams“ ist Figurentheater, das sich voller Spiellust und Poesie einem drängenden Thema des 21. Jahrhunderts widmet. Bleibt als beunruhigender Gedanke: Puppen kann man am Ende zurück in die Kiste stopfen, ob die Roboter sich das auch noch gefallen lassen?“ Nürnberger Nachrichten 28. Mai 20219

… „Die Manipulation des Publikums ist perfekt: Wenn der Robot seinen Kopf neigt, seine Augen öffnet und mit den Wimpern klimpert, wirkt es so menschlich, wie es künstlerisch erzeugt ist.“ … „Die Künstler animieren Puppen und Material so überzeugend, dass das Publikum der Imagination erliegt.“ Stuttgarter Zeitung 22. Januar 2018

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