0441.9572022
flausen - young artists in residence

Making OFF #33: Actions for the Worthless Body

Wie können wir in einer Welt überleben, in der unser Wert anhand von Arbeit bemessen wird?
von ONCE WE WERE ISLANDS
Mi 07.02.18 19h00
YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU CRADLE SOMETHING IN YOUR ARMS
YOU THROW SOMETHING AWAY
 
Mit der fortschreitenden Automatisierung erleben wir, wie mehr und mehr Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit und damit in einen Zustand des nicht produktiv-Seins gedrängt werden. Wie können wir in einer Gesellschaft überleben, die den Wert von Menschen vornehmlich anhand ihrer Arbeit misst? Die Gruppe ONCE WE WERE ISLANDS erforscht in ihrer Residenz unser komplexes Verhältnis zu Arbeit und nicht Arbeit, Wert und Wertlosigkeit und deren Bedingungen. Dafür eignen sie sich Bewegungen aus persönlichen und fiktiven Arbeitskontexten an und und plazieren ihren neuen Tanz der Arbeit in interstellaren Erzählungen. Sie erfinden ihre eigenen Arbeitslieder als Kommentar auf ihre eigene prekäre (Bühnen-) Arbeit. Auf der Suche zu einer multi-dimensionalen Ästhetik stöbern, taumeln und tasten sie sich in veränderte Realitäten. Zwischen science fiction, Mythen einer Arbeiterklasse des 19.Jahrhunderts und frisch erfundenen Zeichen wird das Theater zum intimen Observatorium, das viele Welten beherbergt: die Welt der Dinge, die Welt der Worte und die der Eingeweide des Körpers.
 
ONCE WE WERE ISLANDS sind Richard Aslan und Chris Gylee. Für Actions for the Worthless Body kooperieren sie mit Choreograph Alexander Carrillo und Performerin und Musikerin Ana Berkenhoff.
Impressum
Datenschutzerklärung