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Flausen

- was wir wollen

„flausen“ will jungen, professionellen Künstlern eine Laboratoriumsmöglichkeit geben, frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen über einen bestimmten Zeitraum ihren Stil erforschen und erproben zu können. Hierfür können die KünstlerInnen ein Stipendium (siehe unten) beantragen.

 

Auf die erste Ausschreibung des flausen-Projekts 2011 gingen über 200 Bewerbungen mit mit mehr als 800 potenziellen Stipendiaten aus dem gesamten Bundesgebiet und den europäischen Nachbarländern ein. Dies zeigt eindrücklich den Bedarf an einem solchem Modellprojekt für den Bereich der darstellenden Kunst auf.

 

Das Projekt richtet sich an professionelle KünstlerInnen (ohne Altersbeschränkung!). Interdisziplinäre und Crossover Projekte jeglicher Art sind willkommen: Ob sich Regisseure, Schauspieler, Choreographen, Videokünstler, Tänzer, Bühnenbildner, bildende Künstler, Autoren und/ oder Rauminstallateure zusammenschließen, uns interessieren alle Genres der Darstellenden Kunst (auch die Forschung hinsichtlich Kinder- und Jugendtheater ist ausdrücklich erwünscht). Besonderes Augenmerk liegt neben Phantasie, Wagnis und Grenzüberschreitung auch auf der Arbeit mit Künstlern aus unterschiedlichen Kulturen und einer thematisch aktuellen gesellschaftspolitischen Ausrichtung.

 

das stipendium
Das vom theater wrede + initiierte Projekt flausen – young artists in residence vergibt Arbeitsstipendien an junge Künstler. Den Kernpunkt der Auswahl bilden die vorgebrachten Ideen/ Themen der Künstler, die ein Maximum an Herausforderung und Wagnis in Form und Inhalt darstellen. Das Stipendium bietet die Chance diese Idee zu verwirklichen und vorzustellen. Das Ziel ist es, die Erforschung und Entwicklung des eigenen künstlerischen Stils voranzutreiben.

Das Stipendiat umfasst Unterhaltskosten für insgesamt 4 Personen (davon mindestens 3 auf der Bühne). Der Forschungsaufenthalt beträgt vier Wochen, dabei ist die Nutzung der Bühne und Technik und eine Unterstützung für Materialien (Bühne/Installationen/Kostüme/Medien etc.) inbegriffen sowie einen professionellen Prozessbegleiter (Mentor), der beratend zur Seite steht.

Die Forschungsarbeit wird der Öffentlichkeit und einem interessierten Fachpublikum in Oldenburg vorgestellt. Eine Vernetzung der Stipendiaten auch mit anderen Institutionen (Kulturbüros, Auftrittsstätten, weiter führende Stipendien) ist notwendiger Bestandteil des Stipendiums. Hier erhalten die Stipendiaten Unterstützung durch das theater wrede +.

Weitere Infos unter FAQ

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