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flausen – young artists in residence – was wir wollen

“flausen – young artists in residence” gibt professionellen darstellenden Künstler*innen die Möglichkeit, durch eine Forschungsresidenz frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen an ein Thema oder eine Form erforschen und erproben zu können. Hierfür können Künstler*innen ein Stipendium (siehe unten) beantragen.

Unser Projekt richtet sich an professionelle Künstler*innen oder Gruppen. Crossover Projekte jeglicher Art sind willkommen: Ob sich Akteur*innen mit verschiedenen Professionen zusammenschließen oder ein bestehendes Kollektiv bewirbt: Uns interessieren alle Genres der Darstellenden Künste (auch die Forschung hinsichtlich Kinder- und Jugendtheater ist ausdrücklich erwünscht). Besonderes Augenmerk liegt neben Phantasie, Wagnis und Grenzüberschreitung auch auf der Arbeit mit Künstler*innen unterschiedlicher Kulturen und mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

Mit jährlich ca. 170 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigt sich eindrücklich der Bedarf an einem solchem Modellprojekt für den Bereich der darstellenden Künste.

 

das stipendium

Das vom theater wrede + initiierte Programm „flausen – young artists in residence“ vergibt pro Jahr mehrere Arbeitsstipendien an professionelle Künstler*innen. Den Kernpunkt der Auswahl bilden die vorgebrachten Ideen/Themen der Künstler*innen, die Herausforderungen und Wagnisse in Form und Inhalt darstellen. Das Stipendium bietet den Stipendiat*innen den Raum und die Chance, diese Idee zu erforschen und zu verwirklichen. Das Ziel des Residenzprogramms ist es, durch diese Auseinandersetzung die Entwicklung des eigenen künstlerischen Stils voranzutreiben.

Das Stipendium umfasst Unterhaltskosten für insgesamt 4 Personen (davon mindestens 3 auf der Bühne). Der Forschungsaufenthalt beträgt vier Wochen. Inbegriffen ist dabei: Die Nutzung der Bühne und Technik im Residenztheater, eine Unterstützung für Materialien (Bühne/Installationen/Kostüme/Medien etc.) sowie eine professionelle Prozessbegleitung durch eine*n Mentor*in, der*die den Stipendiat*innen beratend zur Seite steht.

Die Forschungsarbeit wird zum Abschluss der Öffentlichkeit und einem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Eine Vernetzung der Stipendiat*innen auch mit anderen Institutionen (Kulturbüros, Auftrittsstätten, weiter führende Stipendien) ist notwendiger Bestandteil des Stipendiums. Hier erhalten die Stipendiat*innen Unterstützung durch das theater wrede +.

Weitere Infos unter FAQ

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