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#52 Melpomene: Violence and Female identified Pain

Stipendiat*innengruppe #52
03.08.-29.08.2020, Theaterlabor Bielefeld

Esther Vorwerk, Paola Pilnik, Naomi Boyce, Sophia Hankings-Evans, Elena Schmidt

Aua. Au. AUTSCH! Zwei Dinge verkaufen sich gut: Sex und Gewalt, häufig auch im Doppelpack. Die Ausschlachtung von Leid, die Ästhetisierung von Gewalt, sei es im Sinne des Schockfaktors oder ausgleichender Gerechtigkeit, ist allgegenwärtig. Leider nicht nur im Fernsehen. Dabei bietet der Schmerz Einiger anscheinend einen besseren Show-Effekt als der Anderer und bestätigt meist auch noch Stereotype in Bezug auf das Geschlecht. Mit „Melpomene“ legen die Künstler*innen den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft und fragen nach dem Schmerz von Frauen, Lesben, trans, inter und nonbinary Personen (FLTI), der unsichtbar bleibt, tabuisiert oder gar ignoriert wird. Wie kann dieser Schmerz aufgezeigt werden ohne erneut schmerzvoll zu sein? Und kann daraus eine Kraft entstehen, die den gewaltvollen Systemen wehtut statt den Betroffenen?

Mentoring

  • Nora Amin - Nora Amin is an Egyptian performer, choreographer, theatre director and writer. She was a founding member of the Cairo Opera House Modern Dance Company (1993), leading actress at the Hanager Arts Centre/Cairo Opera House (1994-2003), and is currently the artistic director… Weiterlesen

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