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Logbuch #32 Woche 2

Woche  02.
HOLY CHICKS & GLORY DICKS. How to perform gender identity
Logbuch

Die 32. Gruppe besteht aus vier Künstler*Innen

licht

Wir mythologisieren und fabulusieren unser selbst in Hinsicht auf Reichtum und Männlichkeit.
Es entstehen vier performative Texte: Zwei Held*Innen Mythen, eine Adelsbekundung und ein russisches Männlichkeitsmärchen.
Wir versuchen uns nicht in Hinsicht auf das prekäre zu untersuchen sondern unsere weiße Mittelschichtenpositionen zu beleuchten.
Versuche, Wahrheit und Fiktion in unseren Biographien zu beleuchten. Welche Teile lässt man raus, welchenbringt man vermehrt rein: Mythos Ich.

mindmap

Wir sammeln die Themenbereiche der Versuche der vergangenen 6 Arbeitstage:

.Das Artifizielle von Biographien herausstellen.
.Mythische Biographien erstellen.
.Inszenierungen von Status und Geschlecht.
.Männlichkeiten als Strategien.
.Übernahme von (christlich-) religiösen Inszenierungsstrategien

Was interessiert uns an Männlichkeit und der Idee von Reichtum/Erfolg:

.Wie ist das Verhältnis von Mänlichkeit und Erfolg?
.Werde ich erfolgreicher wenn ich männlicher performe?
.Sind Verbände eine männliche Kultur?
.Was ist unser Begehren daran männlich zu performen?
.Wie verhandele ich als queerer-cis Mann meine männlichkeit?
.Die sanfte Männlichkeit: Byron, Nerds, Soft Boys, Sad Boys
.Die schwule Frau, der lesbische Mann als Kategorien von Genderidentity
.Potenz als Tool des Kapitalismus, weibliche Potenz
.Welche Formen von Reichtum begehren wir als Personen?
.Gegensatzinszenierungen: inszenierte Armut durch den Mittelstand (Gangsterkult, Hipster-Kunststudent*innenstyle)
.Wie inszeniert sich Reichtum noch?
.Welche Bilder von Männlichkeit begegnen uns aktuell in digitalen Medien?

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sportWir gehen wieder in einen schnellen Praxisversuch. In unseren vier Performanceübungen stellt sich jetzt die Frage nach dem Scheitern der Nachahmung und der Verkörperung. Ist es interessant das Scheitern und Üben der Männlichkeit auf der Bühne zu sehen, in welcher Formung? Welche queeren Figuren entstehen in unseren Darstellungen zwischen den zwei Binaritäten?

Wir beschäftigen uns mit Konstruktion von Männlichkeit, insbesondere Konzentration auf „female masculinity“ und „maleness“ versus „masculinity“ (siehe J. Jack Halberstam)

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