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Logbuch #1 – Woche 2

TAG 8, 28.02.2011

Teamtreff mit Winfried und Martin Stiefermann. Auswertung der ersten Woche. (…)
Fazit: Wir sollen weiterarbeiten. Tun wir auch.

TAG 9, 01.03.2011
Wir verfolgen den Ratschlag von Martin Stiefermann und improvisieren. Daraus ergibt sich, dass wir eine Idee weiter verfolgen. Der Darsteller manipuliert die Tänzerin. (…) Nora hat vom Proben blaue Hüftknochen bekommen. Abhärtung…

TAG 10, 02.03.2011
(…) Wir machen ein Brainstorming zum Thema gute Gefühle in einer Zweierbeziehung. Das endet mit einer improvisierten Sequenz, in der der Darsteller einen ganzen Liedtext in Form einer Lachetüde interpretiert. (…)

TAG 11, 03.03.2011
(…) Wir experimentieren viel mit Flüstern, Summen, Singen. Wir experimentieren mit dem Wort „Fliegen“, dass in vielen Liedtexten vorkommt und entwickeln eine Szene im „Schwebezustand“. (…)
Wir experimentieren weiter mit solchen gegensätzlichen Wirkungen. Wir probieren verschiedene Klangcollagen aus und sammeln sehr viele Ideen.
Fazit: Das war ein kreativer Tag! In Schlagersprache: Da waren Schwingungen in der Luft. Wir haben gelernt, dass es sich lohnen kann, mutig mit verschiedenen Mitteln zu experimentieren. Wir diskutieren bis spät in die Nacht über die Situation in der Residenz:

– der große Unterschied zur gewohnten künstlerischen Arbeit der shot AG in Dresden ist die Tatsache, dass man aus dem alltäglichen Lebensumfeld herausgerissen ist
– und direkt in ein ideales Arbeitsumfeld ausgesetzt wird
– viel mehr Zeit und Ruhe zum Schöpfen hat
– abgeschottet wird von allen anderen Ablenkungen
– sich wirklich konzentrieren kann
– Auseinandersetzung in der künstlerischen Arbeit mit Menschen die shot AG ganz neu und aus einem anderen Blickwinkel betrachten (Mentoring + Winfried)
– Zusammenleben und dadurch flexible und ständige Auseinandersetzung mit dem Projekt
– man lernt sich viel genauer und privater kennen, als in einem gewöhnlich Produktionsprozess

TAG 12, 04.03.2011
Unsere erste Gesangsstunde! Als Tänzerin könnte man doch eine simple Grundatemübung zügiger verstehen. Die Körperbeherrschung scheint am Unterkiefer aufzuhören. Das Singen macht trotzdem Spaß. Wir trällern den Rest des Tages vor uns hin. (…) Wir verbinden schon vorhandene Szenen. Dann entsteht die „Schnarchszene“. Die Hocker verwandeln sich in dem Bild in ein Ehebett. (…)

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