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#41 Why are two asians and one latin sitting on the floor?- Woche 1

LOGBUCH 1

Woche 1

Tag 1 _ 30.06.2019

Der Start ist gemacht! Wir beginnen!

Zu unserem ersten Arbeitstag haben wir viele und lange intensive Gespräche geführt. Zum einen wie wir praktisch als kollektiv diese Zeit gestalten wollen. Zum anderen mit welchen Fragen wir uns beschäftigen. Dazu haben wir ein Manifesto aufgestellt und unsere Forschungsfragen rund um das Thema kulturelle Identität und kulturelle Aneignung gesammelt.

In der Annahme, dass Identität ein Konstrukt ist, wie können (fiktive) kulturelle Identitäten – analog zum performing/doing gender.. ein performing culture??? -> „CULTURAL DRAG“  –  performt werden?

Aus welchen Merkmalen kann mensch einen „cultural Drag“ bauen?

Darüber hinaus fragen wir uns:

Wieso ist (uns) (eine) Identität wichtig?

Worüber definieren wir uns?

Was/wer bin ich ohne Herkunft?

Wie werde ich von außen wahrgenommen? Wie ist mein Fremdbild?

Welche Annahmen ( an Hand meines Aussehens, Körpersprache, Haltung) werden über mich getroffen?

Woran erkennt mensch die Herkunft von einer anderen Person?

Woher können wir Inspiration schöpfen in der Zeit der (post)Globalisierung/Postkolonialismus?

Cultural appropriation, ist für bestimmte Minderheiten akzeptiert/erlaubt.. wieso?

Wieso ist ein Drag King/Queen keine Diskriminierung gegenüber Männer/Frauen?

Drag King/Queen vs. Sexismus und cultural Drag vs. Rassismus

Wer erlaubt und toleriert wem/was im Kontext des künstlerischen Schaffens?

Das Publikum spricht eine gewisse Macht und einen gewissen Handlungsraum bestimmten Künstler*innen je nach Herkunft und Identität zu. Wie können wir die verschrobenen Machtverhältnisse (zwischen Publikum und Künstler*innen) im performativen Kontext manipulieren/umkehren?

Wie sieht eine Welt  aus ohne kulturelle Abgrenzung?

 

 

 

FLAUSEN Manifesto

  • Wir sind TachoTinta [und Guest]
  • Wir sind Mijin, Silvia, Seulki, [Enis].
  • Wir stellen uns dir Frage : Wie können wir als Kollektiv arbeiten? Unsere privaten und professionallen Beziehungsebenen besser rahmen?
  • Welche Bedürfnisse kann ich im/als Kollektiv und als Einzelkünstlerin stillen?
  • Was im Studio geschieht bleibt im Studio.
  • Unsere Arbeitszeit ist festgelegt und strukturiert.
  • Samstag-Mittwoch sind unsere Arbeitstage und Donnerstag/Freitag frei.
  • Wir bestimmen und eignen uns im wöchentlichen Wechsel die Arbeitszeit und den Arbeitsrhythmus von einander an.

1.Woche -> Seulki

2.Woche -> Enis

3.Woche -> Mijin

4.Woche -> Silvia

  • Wir beginnen jeden Arbeitstags mit einem sharing körperlicher Praxis aus eigener Körpergeschichte.

Montags – > Mijin

Dienstags -> Seulki

Mittwochs -> Enis

Samstags -> Silvia

Sonntags -> Zufall

  • Die 4 Arbeitswochen haben jeweils einen Fokus.

1.Woche -> das kollektive Bekannte

2.Woche -> das individuelle Bekannte

3.Woche -> das Unbekannte

4.Woche -> das (Un)Bekannte

  • Wir beenden jeden Tag (die letzten 15 Minuten) im Kollektiven mit einer entschleunigenden meditativen körperlichen Praxis.
  • Wir verabschieden uns zum Arbeitsende mit einer festgelegten Geste.
  • Die letzte Stunde inkl. Entschleunigungsritual nehmen wir zur Vorbereitung/Planung des nächsten Arbeistages und zur Dokumentation.
  • Wir führen mittwochs die letzte Stunde als unsere „social hour“ ein um über persönlichen, emotionalen, beruflichen Anliegen im Bezug zum Arbeitsprozess zu sprechen.
  • Wir arbeiten mit dem Rotationsprinzip, d.h. jede*r von uns übernimmt á 2 Stunden die Probenleitung mit einer Assitenz.
  • Vorschläge von der leitenden Person kommen mit einer Begründung. „Nein“ und „Aber“ seitens der restlichen Gruppe gibt es nicht.
  • Wir überlassen es dem Zufallsprinzip in Momenten schwerer/gegensätzlicher Entscheidungsfindung, den Arbeitsprozess zu bestimmen.

1: Stopp, Aufgabe wird abgebrochen. Neues wird begonnen

2: Weitermachen, Dranbleiben

  1. Für 30 Minuten übernimmt die Assistenz die Leitung

4: 10 Minuten Pause, dann weiter machen

5: 15 Minuten offene Gesprächsrunde, alle helfen mit. Dann geht’s weiter

6: 3 Runden Fahrrad fahren, dann ohne zu sprechen weitermachen.

  • Wenn emotionale Konflikte auftreten folgen wir einer Strategie. Wir nehmen 5 Minuten Pause, einzeln. Danach sitzen wir alle Rücken an Rücken und sprechen mit geschlossenen Augen miteinander.
  • „Time-Out“ ist unser Schlagwort um Auszeit zu nehmen, wenn Grenzen/Spannungen auftauchen.
  • Wir halten unsere Forschungsfrage schriftlich im Raum fest.

 

 

Tag 2_ 01.07.2019

Practice sharing by Mijin: Bike ride & cross fit

Wind -1 / TachoTinta – 0

 

Set 1 by Silvia: Familie Santos Sanchez

Brainstorming – Hispanic Features

Create a “Cultural Drag”

Valeria Luisa / Carlos Ramón / Diego Pablo

Catwalk and a guitar

Collective Body comments

Observe and complement

The spotlight follows

 

Set 2 by Seulki: Short films and role play

Learn something and be able to reproduce it so that someone else can recognize it.

Enis learned traditional Korean dance from Seulki
Challenge in Coordination
Concentration in Details
Forms, Hands, Steps, Breath

Mijin learned Salsa from Silvia (and what is the difference between tango, flamenco, salsa etc…)
Rhythm and circles
Freedom of choice within a pattern
Steps are the base
Salsa needs music

 

1 Min – Videos – Close up of the material learned

 

Reenact someone you know or a public figure and present it to the camera
acting skills? ? ? ?

Mix what you learned and the person you reenacted.

Take these last tasks as material and improvise with them

Finally, the fish arrived in the water.
Tomorrow, the fish have to swim out of the water again.

We need to take more pauses in between, we are exhausted.

 

 

Mijin prepared cold water for the feet and warm tee for the stomach.

Too much talking about Hispanic culture made us want to eat Fajitas or whatever “Mexican”, so it was Wraps Night at home.

 

Intercultural Eating

 

Tag 3_ 02.07.2019

Practice sharing von Seulki

Übung: Video von YouTube schaut und folgt das (Dance workout, K-pop dance)
Link: https://www.youtube.com/watch?v=lwd93uE5iAw

Set 1# berühmte kulturelles Job zu suchen von Mijin

Wir haben den Job gesucht, was der die Kultur des Landes repräsentiert.

  • Torero
  • Gondel-mann
  • Sumo Kämpfer-in
  • Anime/manga Ilustrator-in
  • Cheerleader
  • Mariachi
  • Muezzin
  • K-pop star

Danach jeder hat 2 Job ausgewählt und das Merkmal ausgedrückt. Und begegnen sich 2 Charakter zu treffen.

 

Set 2# Sprachaustausch von Enis,

Enis hat uns berühmte Türkischen Song beigebracht. Der Grund ist, ist die Sprache für ihm Standteil von Kultur und in der Sprache erscheint sich kulturelle Melodie und Rhythm.
Seine Meinung nach, hat besonders Musik bestimmte eigene art drin.

Aufnahme, Karaoke Singen,

şımarık lyrcs, von Tarkan

Singen: Seulki, Mijin, Silvia

 

Tag 3_03.07.2019

Practice sharing von Enis

Wir fangen mit dem Spielen an(was wir in Kindheit öfter gespielt haben) damit wir haben alle genug geschwitzt. Danach haben wir uns weiter Yoga gemacht mit Youtube Yoga video

?

 

Mijin’s Set 1 (90min)
-Themen wie gestern-mehr als gestern haben wir versucht dadurch spezifischere Züge zu finden
Torero vs Torero
Muezzin vs Muezzin
Ich fände die zwei Kombination ist sehr interessiert. weil…? dafür muss ich noch etwas zu finden.

Enis’s Set 2 (90min)
Wir haben das Lied von gestern weiter zum Ende gelernt und jeder hat mit dem Mikro gesungen.

 

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