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#41 Why are two asians and one latin sitting on the floor ? – Woche 3

LOGBUCH 3 – Woche 3

Erste Tag von „Strange Week“

Practice Sharing von Seulki

Für die erste 2 Stunden alle sprechen nur ihre Muttersprache.

Jugamos el juego de mímica. Seulki y Silvia buscaron 10 palabras para que Enis y Mijin las adivinaran. Palabras como: Name, Passport, Migrant…

Después hubo cambio de equipos.

 

Cada quien propuso un juego a jugar: Silvia propuso “Papelitos”; Mijin propuso el juego de tener la mano extendida e ir escondiendo un dedo si alguien no cumplía con alguna afirmación, la persona que se quede sin dedos extendidos pierde; Enis propuso jugar “Verdad o Reto” combinado con “Girar la botella”. Seulki propuso jugar “1 -2 -3 Calabaza”. Este juego es un poco diferente a la versión mexicana, ya que los que pierden no regresan al principio sino que se encadenan por los dedos meñiques con la persona que esta contando. Quien llegue hasta la persona que cuenta debe cortar la cadena y todos corren.

Wir haben uns doch verstanden, mit ein bisschen mehr Zeit, Geduld, und körperliche Einsatz, aber trotzdem könnten wir mit einander interagieren.

Set 1&2 geleitet von Silvia

Etwas unbekanntes ausprobieren: Die Darstellungs- und Artikulationsweise von Werbungen auf Video. Storytelling in der Werbungbranche.

Kultur wird ja auch verkauft…

 

Wir haben Videos von Werbungen gesehen. Die von Hornbach sind besonders aufgefallen. Diese Version hat eine Diskussion über Rassismus und Sexismus angestiftet: Video Youtube – So riecht das Frühjahr – HORNBACH

Wir machen eine Werbung über Enis. Was soll das sein? Ein Service oder ein Partnersuche Anzeige? Eine Identität als Produkt? Es soll inspiriert in seiner jetzigen Identität.

Brainstorming über Eigenschaften von Enis.  #dogsitter  #FKK

 

Aus dem Brainstorming ein Service/Produkt aussuchen, was Enis anbieten konnte.

Seine Branche ist Fitness&Gesundheit.

Er bietet ein Retreat in einem FKK Aquaerlebnis : Aquaerleb-Enis.

 

Wir haben Rollen geteilt: Enis ist der Schauspieler, Seulki ist die Kamerafrau/Schnitt Direktorin, Mijin is Artistic Director und Silvia ist Technik Produktion / Sound Design.

 

 

Neue Werkzeuge die wir ausprobiert haben:

 

Dilettantismus!!

und weitere Video Möglichkeiten (Close-ups/Cuts/Slow Motion), andere Orte im Theater als Locations, andere Rollenverteilung, Storyboard machen.

 

 

 

Was ist anders (Eindrücke aus unserem Dilettantismus):

Die Zeitlichkeit für die Produktion ist komplett anders als was wir normalerweise erleben, kürzere Sequenzen aber dafür viel mehr Wiederholungen. Stop und noch mal. Warum Stop?

Die zeitliche Distanz zwischen dem Test und das „Produkt“ (die Aufnahme) ist viel geringer als der Test (die Probe) und das „Produkt“ (die Vorstellung) im Theater. Wir könnten unser Produkt schneller in der Hand haben.

Regie zu führen ist detaillierter (Stimmt das überhaupt? Oder im Tanzen treffen wir als Performer_innen öfter passende Entscheidungen?)

 

Was wollen wir genau von Enis verkaufen?  Wir eine neue Identität für ihn geschafft: Der FKK Aqua-Trainer für ein Selbstbewusstes Leben. Was würden andere Menschen meinen, wenn sie diese kurze fiktive Geschichte mitbekommen?

 

Wir fangen an mit den Werbespots für den Rest von uns.

 

Zum Abschließen machen wir weiter mit den Puzzle.

We do not have problems, we have puzzles”.

 

 

14.07.2019

Heute Logbuch ist  mit der Fotos und #

 

 

#Theater #Oldenburg #Flausen #Let’stryeverything #ThanksflausenundTheaterWrede+

 

 

#twoasiagirls #Painting #Don’t #worry #nowisclean

 

 

 

@seulki #artist

 

@Mijin #whit #cannotsee #more

 

 

 

 

@Silvia #iamasinger #with #chairghost

 

 #???

 

@Enis #onebodywithcushion

 

 

@Enis #samebutwithlight

 

 

#korea #nationalanthem

 

 

#Turkey #nationalanthem

 

15.07.2019

 

Heute ist Montag. es bedeutet für uns Mittwoch.

 

Wir sind heute körperlich sehr müde…

und Wir haben alle stärker Muskelkater von gestern Prächtige Sharing.

 

deshalb heute unser Prächtige Sharing fängt mit Massage an

 

Set_1&2 geleitet von Mijin

 

wir schauen erst ein Video von “Bukcheong sajanoreum” und davon haben wir was neues Idee ausprobieret

Youtube: 제2회 단오축제 놀이마당 – 북청사자놀음 (김인식 외 12명) (14분52초)

 

was ist “Bukcheong sajanoreum”?

Wikipedia.de : Bukcheong sajanoreum

 

Es war eine Person spricht über einen bestimmten Job, und die anderen drei Personen suchen alle nach der Bewegung für den Job (aber die drei Person muss immer zusammen und kompakt miteinander sein)

wir haben ausprobiert über…

Soldat- eckig, gerade line

Ballerina- ohne Gewicht, Balance, Spagat, Spitze, 360°

Afrika Tanz- Energische, Stampfen, hohe Knie, Schulter,

Cheerleader- Akrobatisch, Projektion, Pose, Rhythmisch,

Derwische- Innerlich, Drehen

 

16.07.2019

Wir haben heute -passend zum Strange Setting- unsere Tagesstruktur etwas über Bord geworfen und am Morgen mit Gustavo Fijalkow geskypet. Es war ein sehr schönes Gespräch über kulturelle Aneignung, Politik und die Machtstrukturen. Von dem Gespräch treibend haben wir anschließend im Internet Videos geguckt zu den Grenzverschiebungen innerhalb des europäischen Kontinents in den vergangenen 2000 Jahren und der menschlichen Evolution. Wir sind zum Fazit gekommen, dass wir alle Hybride Identitäten sind und die Grenzen von Nationen sehr wahllos sind (da sie sich alle 5-10 jahr verschieben/ändern und auch in der Zukunft ändern werden).

Die Internet-Recherche hat gemündet in der Aufgabe von Silvia, dass jeder von uns sich 2 Make-Up Tutorial Videos raussucht , bei denen es um kulturelle Transformation geht und wir unser Gesicht in zwei Hälften unterschiedlich schminken. Nach unserem Make-Up Einkauf in der Stadt haben wir uns in der Umkleide ein Set aufgebaut. Wir haben uns geschminkt und dabei den Prozess der Verwandlung auf instagram-Live ausgestrahlt. Das Schminken hat wirklich seine Zeit gebraucht und sah auch echt gut aus!

 

Wir präsentieren euch unsere kulturellen Drags:

Seulki mit ihrem ½ Amerikanerin und ½ Koreanerin Look:

 

 

Mijin mit ihrem ½ arabischem und ½ koreanischem Look.

 

 

Silvia  ½ koreanisch (aber erzählt von einer Frau aus Bangladesch) und ½ DragKing

 

 

Enis ½ schwarz-afrikansich und ½ weiß-mit Sommersprossen

 

Mittwoch den 17.7.2019  – Letzter Tag vom „Estranged Week“

 

Der Tag fing mit einem Whatsapp Anruf mit Isabelle Barth an, eine die vorherigen Stipendiatinnen im Theater Wrede+. Wir sprachen über Liebe, Verantwortung und Empowerment in der künstlerischen Arbeit, innerhalb der Bühne und in der gesamten Kunstapparat.

Sie stoßet mit ähnlichen Fragen wie wir, wie zum Beispiel: Wer darf welche Geschichten erzählen? Wer übernimmt diese Entscheidung? Die Künstler_innen oder das Publikum? Beide?

 

Wir haben auch darüber, wie kann man mit der Logik aus einer fremden Realität als Material respektvoll für eine Produktion arbeiten. Sie hat uns über ihre Erfahrung als Schauspielerin.

 

Bei einem Punkt sind wir einig: Wir suchen nach Möglichkeiten ein Austausch von Energie und Eindrucke zwischen Menschen herzustellen, aber manchmal ist es nicht möglich, manchmal verpassen wir uns.

 

Practice Sharing: Spaziergang durch den Schlosspark mit Seulki

 

Viele Ente.

Virtuose GärtnerInnen.

Ein toter Vogel.

Eine Schildkröte mit einem magnetischen Panzer.

Pilze.

 

 

Zurück ins Theater.

Letzte Slot über die Werbespots

Wir haben die Storyboards für die Werbespots von Silvia, Mijin und Seulki.

Mijin dreht ihre erste YouTube Tutorial für ihre Channel wie man gegen Obst und Gemüse kämpft. Die erste Video geht darum die unterschiedliche Art und Weisen wie man gegen Champignons kämpf.  (Artistic Director: Silvia / Kamera: Enis / Licht: Mijin)

 

Silvia verkauft ihre Service als Friedenstifterin für intra- und interpersonelle Konflikte. (Artistic Director: Seulki / Kamera: Mijin / Licht: Enis)

 

Seulki wird als das neue Tamagochi Poket-Size verkauft. (Artistic Director: Enis / Kamera: Silvia / Licht: Mijin)

 

Vielleicht finden wir nachher mehr Zeit, um die zu realisieren. Erstmal bleiben die als Skizzen.

 

Feedback Runde mit Winfried

 

Wir haben Winnie zwei Materialen gezeigt: die Bewegung-Recherche von Seulki und der Sumo Drag von Silvia.

 

Punkte aus dem Feedback:

Intimität in kleine Veränderungen

Jede Geschichte wird in die erste 3 Bewegungsmotive entschieden

Eine Entwicklung in etwas unbekanntes bleibt überraschend

Als Zuschauer, kann man keine Clichés/Stereotypen erkennen und deswegen fängt man an anders zu dekodieren. Referenzen werden präsentiert und gebrochen.

Musik trägt viel …

… das Geschehen auf der Bühne hat per se eigene Sounds, was passiert, wenn es ohne Musik ist?

Eine eigenartige Qualität, was gibt es noch?

Stille: Wir können uns das mehr gönnen –  den Zuschauer_innen Zeit geben um das Geschehen wahrzunehmen.

Humorvolle Momente

Wollen wir 1 Cultural Drag oder mehrere?  – Wir wünschen uns Vielfalt und Verwandlungen.

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