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#3 These magnificent Bodies

von ONCE WE WERE ISLANDS

Humankapital. Wertlosigkeit. Digitalisierung. Verdrängung.

Die Veränderung der Arbeitswelt schreitet unaufhaltsam voran: Menschen werden durch Maschinen ersetzt, werden auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gebraucht. Was übrig bleibt, sind beschäftigungslose Arbeiter*innen und deren Körper ohne wertschätzende Aufgabe. Welche Bedeutung hat unser Körper in der heutigen Arbeitswelt noch? Und wie kann er sich zukünftig behaupten?

Das Künstlerkollektiv lässt Science-Fiction-Elemente aus Film und Literatur mit Sprachaufzeichnungen von den Arbeitserfahrungen vieler verschiedener Menschen zu einer eindrücklichen Performance verschmelzen. Akkordhafte, mechanische, aber gleichsam poetische Bewegungen untermalen die teils widrigen Erfahrungen des Arbeitsalltags.

Mit dem flausen+stipendium#33 forschte das Berliner Theaterkollektiv ONCE WE WERE ISLANDS 2018 an dem Projekt „Actions for the Worthless Body“. Die flausen+koproduktion bringt die Ergebnisse nun in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf die Bühne. Das Theaterstück „these magnificent bodies“ ist die flausen+koproduktion#3 von ONCE WE WERE ISLANDS mit Orangerie Theater, Freies Werkstatt Theater Köln und  theater wrede+ Oldenburg.

Konzept, Regie, Text, Performance: Once we were Islands (Richard Aslan, Chris Gylee) // Künstlerische Mitarbeit: Lea Martini // Sound Mitarbeit: Elie Gregory

Das Stück basiert auf der Forschungsresidenz #33 Actions for the Worthless Body

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