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#2 Goodbye Norm
Ein peinlicher Auftritt.

von DIE SOZIALE FIKTION

„Was ist normal?“, fragt Norm zum Abschied. Es ist sein letzter Auftritt. In einem lamentierenden Monolog beginnt er zu sezieren, was er für normal hält. Doch was eigentlich als Lektion in gesellschaftlicher Normalität geplant war, droht zur eigenen Grabrede zu werden. Goodbye, Norm?

Auf der Bühne stehen drei junge weiße Männer. Sie verkörpern die allegorische Figur Norm, obwohl sie lieber eine andere Rolle übernommen hätten. Sie wollten immer etwas Besonderes sein. Sie fühlen sich nicht sonderlich gut mit ihrer Aufgabe. Aber da müssen sie jetzt durch.

Wer ist die Norm? Was ist nicht normal? Wessen Interessen nützt das Phantasma der Normalität? Die Performance setzt sich mit den oft unsichtbaren Gesetzen und gesellschaftlichen Konventionen auseinander, die die Vorstellung von „Normalität“ hervorbringen. Mit Mitteln von Komik und Performance Art will die Inszenierung im Aussprechen des vermeintlich Selbstverständlichen die Absurdität und Grausamkeit des Normalen ausstellen

Die soziale Fiktion ist ein Theaterkollektiv, das sich 2012 an der Universität Hildesheim gegründet hat. Mittlerweile auf verschiedene Städte verteilt, arbeiten sie in unterschiedlichen Konstellationen – aber immer in kollektiven, gleichberechtigten Prozessen zusammen.

Team: Marten Flegel, Charlotte Lauber, Felix Worpenberg & Manuel Melzer. Dramaturgie und Outside Eye: Isabell Schwenk & Tobias Malcharzik. Dank an: Laura Bleck & Anna Froelicher.

Das Stück basiert auf der Forschungsresidenz #34 Render Ghosts

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