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2016

01.08. - 27.08.2016, Theaterlabor Bielefeld

#26 Zur Sonne, zur Freiheit

Eleganz aus Reflex

Wie kann man Familienbiographie, Utopie und Selbstreflexion verbinden? Carolins Opas erforschten den Ultraschall und kannten sich lange bevor Caros Eltern sich kannten. Opa I Iebt heute noch in Halle. Opa II erhielt den Nationalpreis der DDR, über ihn wurde eine Reihe von Propagandafilmen gedreht. Er ist 2008 gestorben. Wer war dieser Mann? Ausgehend von Erzählungen des Opa I und den Propgandafilmen zu Opa II möchten wir das Leben eines ganzen Landes erzählen: Aufbruchszeit, Untergang und utopisches Weiterleben.

05.07. - 02.08.2016, theater wrede +, Oldenburg

#25 Ein struktureller Bodycheck – Raum für politischen Makel

Das Kollektiv Christians //Schwenk

Auf der Suche nach Formen der Darstellung struktureller Gewalt überträgt die Gruppe machtkritische Perspektiven und Diskurse auf konkrete Körper. Der „Strukturelle Bodycheck“ als heikler Moment fragt: Welche Konsequenzen fordern strukturelle Vorteile?
Experimente an Formaten, die Zuschauer_innen ermöglichen von Wahrnehmungs- und Reflexionsprozessen zu konkreten Handlungen im eigenem sozialpolitischen Umfeld zu gelangen. Wie lassen sich diese Übergänge und Überschreitungen künstlerisch gestalten?

03.07. – 31.07, Theater im Ballsaal, Bonn

#24 Backshop

Sylvia Sobottka, Manuel Gerst, Mila Dargies, Sebastian König

Schluss mit brotloser Kunst! Und wenn es Brot gibt, soll es auch an Kuchen nicht fehlen! Croissants in rauen Mengen! Es ist genug für alle da!
„Backshop“ setzt sich kritisch mit sozialen Initiativen wie “Brot für die Welt“ auseinander. Mit einer zur Schau gestellten Naivität wird gebacken, was das Zeug hält. Montags gibt es Mohnbrötchen, Dienstags einen Backkurs als Hilfe zur Selbsthilfe, Mittwochs für Kinder Brotpuppen und was am Ende noch übrig ist, wird nach Afrika geschickt. Backen wir’s an!

03.06. - 01.07.2016, theater wrede +, Oldenburg

#23 Fronten

internil - Verein zur Untersuchung sozialer Komposition

Was denkst du zur Ukraine, zur Krim, zu Putin, zur NATO? ln unseren sich tolerant wähnenden Freundes- & Bekanntenkreisen zeichnen sich längst Meinungsfronten ab. Widerspruch kocht Emotionen hoch, das Gespräch wird zum Stellvertreterkrieg. Was passiert da? Woher kommt das Bedürfnis, sich mit einer Seite zu identifizieren? Wäre der Konflikt sonst unbegreifbar? Wo in uns wohnt die schnelle Wut, und was setzt sie frei? Diesen Fragen wollen internil mit Biographie und Propaganda zu Leibe rücken.

28.04. - 25.05.2016, Freies Werkstatt Theater, Köln

#22 Anna Kpok gegen den Apparat

Anna Kpok

Die Gruppe Anna Kpok arbeitet am Konzept eines interaktiven Jump&Run, das sich interdisziplinär zwischen theatraler Performance und Computerspiel bewegt: Jeweils 5 Zuschauer steuern einen Performer durch ein Gebäude mit Rätseln, Fallen und Gegnern.
Diese Konstellation will die Gruppe tiefer ausloten und das Verhältnis von Narration zwischen Computerspiel und Theatersituation erforschen. Was bedeutet postlineares Erzählen im Spiel? Was erzählt uns der narrative Raum? Wann ist das Spiel kein Spiel mehr?

26.04. - 24.05.2016, theater wrede +, Oldenburg

#21 Hosti-pi-tility – or the strange Question

Alma Toaspern, Kinga Jaczweska, Kathryn Hamilton, Juan Betancurth

Wer war heute nicht schonmal mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach dem Ich, dem Selbst, dem Universum, dem Kosmos und der Weltenseele?
Die Gruppe sucht einen Weg, sich selbst wieder ein bisschen fremder zu werden. Um einer Zeit gerecht zu werden in welcher das In-der-Fremde-Sein schon längst Normalität und die Angst vor dem Fremden dennoch so groß ist.

28.03. - 24.04.2016, German Stage Service, Marburg

#20 To be policed – how police moves our body

Fanti Baum, Joana Tischkau, Rose Beermann, Frédéric De Carlo

Was macht die Polizei – mit uns? Sie sichert das Recht, bleibt aber auch eine Quelle der Verunsicherung. Sie hat das Sagen und erzeugt damit die Ohnmacht, immer schon festgestelltes Subjekt zu sein.

Die Gruppe forscht über das Verhältnis zwischen Körper und dem Ruf der Polizeit: Welche Situation entsteht im Zusammentreffen von Subjekten und Polizei? Wer beobachtet wen? Wie lässt sich das auf die Theatersituation übertragen – die maßgeblich über Blickbeziehungen und Beobachtungen operiert.

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