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Bedinungungen der flausen+Stipendien

Was ist ein flausen+stipendium?

An wen richtet sich das flausen+stipendium?

Das Forschungsstipendium von flausen+ richtet sich an Gruppen professioneller Künstler*innen, die eine Idee oder (Forschungs-)Frage innerhalb der darstellenden Künste, aber außerhalb von Produktionslogiken, verfolgen wollen und dafür nur schwer Förderung erhalten können. Die Stipendien sind auf vier Künstler*innen ausgelegt. Dabei steht das Forschungsvorhaben im Vordergrund; teilnehmen können also Regisseur*innen, Choreograf*innen, Videokünstler*innen, Autor*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen, Bildende Künstler*innen, etc. Bewerben können sich schon bestehende Gruppen, neue Gruppen oder auch Künstler*innen, die etwas erforschen wollen und sich dazu andere Künstler*innen suchen wollen.

Es gilt keine Altersbeschränkung!

Was bietet das Stipendium?

  1. Ein Arbeitsaufenthalt von 4 Wochen und für 4 Personen in einem flausen+residenztheater. Die Residenzphase wird nach dem finalchoice# vereinbart.
    Aktuelle Residenzhäuser sind: Theaterlabor Bielefeld, Theater im Ballsaal Bonn, Freies Werkstatt Theater Köln, Theater neben dem Turm Marburg, Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg, theater wrede +
  2. Ein Forschungshonorar von derzeit 1.400,- Euro pro Person für den kompletten Zeitraum von vier Wochen plus freie Wohnmöglichkeit für 4 (bis max. 5) Personen.
  3. Ein Forschungskostenbudget für Materialien (Bühne, Kostüme, Medien) nach Absprache.*
  4. Stellung einer professionellen Prozessbegleitung (Mentor*in).
  5. Dramaturgische, technische, organisatorische Beratung und Begleitung der Arbeit nach Absprache durch das Residenztheater.
  6. Ebenfalls stellt das Theater eine Ansprechperson, die die Koordination zwischen den Künstler*innen und dem Residenztheater übernimmt und der Gruppe bei Informationen z.B. über die Stadt (wo bekomme ich was? etc.) hilft.
  7. Das Residenztheater übernimmt die Abrechnung, damit die Künstler*innen sich während ihres Stipendiums ausschließlich ihrem Projekt widmen können.
  8. Vernetzung mit möglichen zukünftigen Sponsoren, Kulturbüros, Spielstätten und anderen Produktionsförderern.

Anmerkung zu *: Jede Forschungsidee ist für sich zu bewerten und braucht unterschiedliche Prämissen. “Nach Absprache” bedeutet, dass die Stipendiat*innen und das Residenztheater sich zusammensetzen und besprechen, was sinnvoll und notwendig ist, um eine größtmögliche Förderung der Forschungsidee zu gewährleisten.

Welche Voraussetzungen müssen Künstler*innen mitbringen?

  1. Der*die Antragsteller*in muss den Erstwohnsitz in Deutschland haben.
  2. Der professionelle Status aller Beteiligten wird vorausgesetzt und muss nachgewiesen werden. Die Beteiligten müssen mindestens 2 Produktionen oder professionelle Arbeiten nachweisen (Eigenproduktionen oder Mitarbeit).
  3. Das Stipendium ist auf 4 Personen ausgelegt, von denen mind. 3 Personen auf der Bühne arbeiten sollen.

Wie viele Personen braucht eine Künstler*innengruppe bei flausen+

flausen+ young artists in residence ist ein Stipendium ausgelegt für Gruppen bestehend aus 4 Personen.
Eine geringere Anzahl an Personen senkt die Chancen für eine Residenz ausgewählt zu werden. Eine reine Ein-, Zwei- oder Drei-Personenförderung ist momentan noch nicht vorgesehen.

Können mehr Personen beteiligt werden?

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit auch mehr als 4 Personen zu beteiligen, wenn es das Projekt erfordert und die Stipendiat*innen eigenständig Fördermittel für die zusätzlichen Beteiligten (Unterhaltsgeld in Höhe von momentan 350 Euro p.P./Woche zzgl. gesonderte Unterbringungskosten falls diese anfallen) einwerben. Das flausen+headquarters steht dabei gerne mit Rat, Information und Referenzschreiben zur Seite.

Begleit-/Betreuungspersonen, Dolmetscher*innen während der Residenz

Gerade wenn es um künstlerisch neue Formen mit Risiko und Dringlichkeit geht, sind die Perspektiven von Künstler*innen, denen strukturell der Zugang zur Bühne verwehrt wird, besonders wichtig. Ob Gruppen mit Müttern, mixabled Gruppen, Gruppen, die Dolmetscher*innen benötigen, immer wieder gibt es Bedarf für Unterstützung und Betreuung um gleichberechtigt am Projekt partizipieren zu können.

Die Kosten dafür sind nicht im Stipendium enthalten, die Gruppe muss diese eigenverantwortlich einwerben. Wir unterstützen Gruppen bei der Antragsstellung für die Kosten mit Rat, Tipps wie auch mit Referenzschreiben.

Dürfen Mittel von dritter Seite in das Projekt einfließen?

Für die Involvierung von zusätzlichen Stipendiat*innen und/oder Betreuer*innen ja.

Ansonsten muss in Absprache mit dem Residenztheater gewährleistet werden, dass es sich weiterhin um ein Forschungsprojekt handelt und es nicht um eine Produktionsförderung geht. Wenn es das Forschungsprojekt zwingend erfordert, kann sich um weitere Geldgeber bemüht werden.

 

Bewerbung bei flausen+

Welche Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden?

In der ersten Bewerbungsrunde muss nur das Bewerbungsformular von dieser Website ausgefüllt und innerhalb des Ausschreibungszeitrahmens postalisch oder per Mail an uns gesendet werden. Es gilt das Datum der Einsendung, nicht der Poststempel.

Worauf sollte ich bei der Bewerbung achten?

Eure Forschungsidee sollte klar formuliert sein. Es sollte aus der Bewerbung klar werden, dass ihr ein offenes Forschungsinteresse habt und die Residenz nicht zur Umsetzung einer Produktion nutzen werdet. Neben der Kurzdarstellung der Idee im Bewerbungsbogen ist auch der Umsetzungsgedanke wichtig. Zudem sollte kurz beschrieben werden, warum ihr als Künstler*in bzw. als Gruppe diese Idee so wichtig findet.

Das Forschungsvorhaben möglichst konkret beschreiben und Beispiele geben
Oft tauchen gerade dort Leerstellen im Antrag auf, an denen es um das „WIE“ des Forschungsvorhabens geht. Manchmal werden „Allgemeinplätze“ genannt, die viele interessante Ideen enthalten, von denen jedoch leider keine konkret benannt und in Bezug auf die ästhetische Forschung weiter ausgeführt und eingebunden wird. Themen werden oft zu wenig spezifisch eingegrenzt, der thematische Fokus ist dadurch nicht ersichtlich. Hilfreich sind deshalb Beispiele für eine theatrale Umsetzung bzw. davon wie und wo auf der Bühne in der Forschungsresidenz angesetzt wird – auch wenn die genannten Beispiele später im Projekt wieder verworfen werden, wird das Vorhaben für die Jury so deutlich greifbarer.

Den inhaltlichen und den ästhetischen Forschungspunkt im flausen+stipendium bedenken:
Wer nur inhaltlich recherchiert, braucht keine Bühne. Deshalb ist wichtig, in der Bewerbung zu beschreiben, welche ästhetischen Ansatzpunkte die inhaltliche Forschungsfrage bietet. Gerade der ästhetische Aspekt bleibt sehr oft ohne Erläuterung oder wird nur durch die Auswahl einer Theorie angedeutet. Beispiele helfen das geplante Vorgehen nachvollziehbar zu machen.

Dringlichkeit deutlich machen
Oft ist die Dringlichkeit des Projekts und vor allem die Dringlichkeit, mit der das Stipendium aufgrund der künstlerischen Situation der Gruppe benötigt wird, aus den Anträgen nicht ablesbar. Wichtig sind Punkte wie: Wie ist eure Auftritts- und Förderungssituation? (Habt ihr einen Einzugskreis aus Förderern und Publikum, über den ihr nicht hinaus kommt, aber dringend hinaus wollt?) Seid ihr künstlerisch an einem Punkt angelangt, an dem ihr bestehendes und sich einschleifendes Vorgehen noch einmal überdenken wollt/müsst? Wollt ihr künstlerisch ein Terrain betreten, auf dem ihr noch keine Erfahrung habt und warum ist euch das wichtig? Bedient ihr eine Sparte, die stark vernachlässigt ist und neuer Impulse bedarf (z.B. Kindertheater)!

Der Antrag sollte sich nicht wie eine Stückentwicklung/Produktionsabsicht lesen
flausen+ ist ein Modellprojekt zur Vergabe von freien Forschungsstipendien, das gewagte und ausgefallene Ideen fördert. Ein Wagnis beinhaltet die Möglichkeit mit dem Versuch zu scheitern. Dafür gewährt flausen+ den Möglichkeitsraum. Wenn aus den Anträgen hervorgeht, dass ein Endprodukt/szenisches Ziel bereits feststeht, geht die Vorjury davon aus, dass es sich um eine Stückentwicklung und nicht um eine Fokussierung auf den Forschungsgegenstand handelt. Die Jury sieht dann keine Notwendigkeit für den Schutzraum einer vierwöchigen freien Forschungsresidenz gegeben.

Kann ich meine Bewerbung in einer anderen Sprache verfassen?

Ob Tanz, Musik, Videokunst, Performance, Figurenspiel, Regiearbeit, Technik, aber auch theoretische Bezüge und akademischer Diskurs, Fachsprachen sind komplex, besonders in ihrem Zusammenspiel innerhalb der Gruppen, und, um zu gewährleisten, dass die Bewerbungen genau verstanden werden, nehmen wir nur noch Bewerbungen auf Deutsch entgegen.

Wie oft kann ich mich bewerben?

So oft du / ihr eine ausgefallene Idee habt. Es ist ebenfalls möglich sich mit derselben Idee erneut zu bewerben. Auch wenn ihr bereits zum finalchoice# eingeladen wurdet, ist dies kein Grund, die Idee niederzulegen. Nach der Bewerbung gibt es die Möglichkeit Feedback zu erhalten, das bei einer erneuten Bewerbung zusätzlich helfen kann. Auch wenn ihr bereits bei flausen+ ein Stipendium durchlaufen habt, könnt ihr euch erneut in derselben oder veränderter Konstellation und einem neuen Projekt bewerben.

Jedes Jahr vom 15. Dezember bis 01. März des Folgejahres gibt es die Möglichkeit sich für flausen+stipendien zu bewerben.

 

Auswahlverfahren

Wie werden die Stipendiat*innen ausgewählt?

  1. Die Vorjury wählt zuvor aus den Bewerbungen eine für die Jury handhabbare Anzahl (18 Gruppen) an Bewerbungen aus. Diese erhalten dann als Finalist*innen eine Einladung zu einer kurzen öffentlichen Präsentation im Rahmen des finalchoice#. Zum finalchoice# müsst ihr die Vitae aller Gruppenmitglieder, einen Arbeitsplan für die mögliche Residenz und ggf. Mentor*innen-Wünsche einsenden.
  2. Bei dem finalchoice# ist die Gelegenheit, die Forschungsidee in Form einer fünfminütigen Live-Präsentation auf der Bühne vorzustellen und anschließend drei Minuten mit der Jury darüber ins Gespräch zu gehen. Die bundesweite Fachjury, eingesetzt vom flausen+ bundesnetzwerk, wählt am nächsten Tag die Stipendiat_innen aus.
  3. Kriterien für die Jury sind in erster Linie das Wagnis, die Forschungsidee und deren Umsetzungsgedanke; sowie eventuell die gesellschaftliche Relevanz des Themas und die Förderbedürftigkeit der Stipendiat*innen.
  4. Die erfolgreichen Bewerber*innen werden im Anschluss benachrichtigt und erfahren das weitere Prozedere (Stipendienvertrag, Finanzrahmen, konkreter Arbeitsplan etc.).

Wie präsentieren wir unsere Forschungsidee?

Beim finalchoice# ist die Art der Präsentation offen: Arbeitsproben können z.B. live oder durch Videos gezeigt werden. Ebenso ist z.B. es möglich, ein Modell zu zeigen, mit dem die Künstler*innen arbeiten wollen.

 

flausen+stipendium erhalten – wie geht es weiter?

Was wird von uns als Künstler*innen/Gruppe verlangt?

  1. Das Projekt ist ein Forschungsprojekt. Mit diesem Stipendium soll die Forschung szenischer Künste unabhängig von einem „verkaufbaren“ Ergebnis ermöglicht werden.
  2. Während der Residenz gilt Anwesenheitspflicht für alle Beteiligten. Abwesenheiten beschränken sich damit auf die Wochenenden (es gilt eine 5-Tage Woche, wobei die Wochentage in Absprache mit dem Residenztheater unerheblich sind). Weitere Beschäftigungen/ Nebenbeschäftigungen während der Residenzzeit sind ausgeschlossen bzw. nur in Sonderfällen nach Absprache möglich. Um den Lebensunterhalt während der Forschungsresidenz abzusichern, erhalten die Stipendiat*innen das wöchentliche Unterhaltsgeld in Höhe von 350,00 Euro pro Person und Woche.
  3. Am Ende der Residenz steht eine öffentliche Veranstaltung, das makingOFF# zu der sich die Künstler*innen verpflichten. Dies ist ein speziell für flausen+ entwickeltes offenes Format, das es den Künstler*innengruppen überlässt, in welcher Form sie dem Publikum Einblicke in ihre Forschungsarbeit aus der Residenz zu sehen geben. Dies kann von szenischen Ausschnitten bis hin zu einem Publikumsgespräch reichen. Es geht darum, Material aus eurer Forschung zu vermitteln und das Publikum angesichts des (zu Teilen) ungewohnten Formats mitzunehmen. Innerhalb dieses Formats gibt es auch die Möglichkeit, Feedback vom Publikum als zusätzliches Forschungsmaterial zu erhalten.
  4. Die Künstler*innen verpflichten sich an der Evaluation dergestalt mitzuarbeiten, dass sie dem Residenztheater während des Stipendiums einmal die Woche zu einem Gespräch zur Verfügung stehen und ihr dem Theater die zur Kommunikation mit den Sponsoren und der Öffentlichkeit benötigten Unterlagen und Medien (Fotos, Videos etc.) zur Verfügung stellt. Außerdem muss ein wöchentliches Logbuch geführt werden, das in Auszügen auf der flausen+website veröffentlicht wird.
  5. Die Stipendiat*innen weisen bei Produktionen, die aus der Forschung bei flausen+ heraus entstehen, in der vom Modellprojekt angegebenen Form, auf das Stipendium hin.
  6. Sollte eine auf dem flausen+stipendium basierende Produktion fertig gestellt werden, erklärt sich die Künstler*innengruppe bereit, das aus der Forschung heraus entstandene Ergebnis in dem Residenztheater nach Absprache und Finanzierungsmöglichkeit aufzuführen.

Anmerkung: Bei Erhalt des Stipendiums wird ein Stipendienvertrag abgeschlossen, der alle Einzelheiten regelt.

Muss z.B. eine Premiere erarbeitet werden?

Nein. Das flausen+stipendium bietet eine Forschungsresidenz, an deren Ende ein weiterer Forschungstag, nur mit Publikum, stattfindet. In dem sogenannten makingOFF# werden Ausschnitte der Forschungsarbeit gezeigt und zur Diskussion gestellt. Dieses Format ist sowohl für das Publikum, wie auch die Gruppe, ein niedrigschwelliger Abend, der für beide Seiten interessante Einblicke gibt.

Wie werden die Residenzzeiträume vergeben?

Die Residenzphasen für das Folgejahr (8 Stipendien in 2020, verteilt auf 6 Residenztheater in Hessen/ Niedersachsen/NRW/Schleswig Holstein) werden im Laufe des Bewerbungsverfahrens mit den einzelnen Theatern für das jeweilige Folgejahr geplant. Grundsätzlich liegen die Residenz-Phasen zwischen Januar – April (selten) und Mai – September (häufig).

Die Planungen mit den Residenztheatern werden so frühzeitig wie möglich für das Folgejahr vorgenommen, um diese den Stipendiat*innen schnellst möglichst bekannt zu geben.

Grundsätzlich geben die Theater Residenzphasen für ihre Häuser vor, da sie ihre Theaterhalle vier Wochen zur Verfügung stellen und dies in ihre hauseigene Programmplanung integrieren müssen. Die Stipendiat*innen können demnach keine Phasen diktieren, aber Wünsche sowohl bezüglich der Phasen/ des Bundeslandes/ des Residenzhauses etc. nennen. Die endgültige Verteilung der Stipendiat*innengruppen auf die Residenzhäuser/Phasen erfolgt dann in Rücksprache mit den Gruppen und einzelnen Häusern durch das flausen+headquarters. Dabei werden möglichst viele Wünsche und Anforderungen aller Stipendiat*innengruppen in Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Phasen berücksichtigt.

Worauf ist bei der Residenz zu achten?
flausen+ fördert Künstler*innengruppen und keine Einzelkünstler*innen, daher ist es wichtig, dass die Stipendiat*innen gleichberechtigt miteinander als Kollektiv arbeiten. Während der Residenz gründen die Stipendiat*innen eine GbR, die sich mit Ende der Residenz wieder auflöst.

 

Während der Residenz verpflichten sich die Stipendiat*innen keine Nebentätigkeit auszuführen, sondern sich vollumfänglich mit ihrem Forschungsprojekt zu beschäftigen. Daher gibt es während der Residenzzeit eine generelle Anwesenheitspflicht.

Mentoring & Begleitung durch die Theater

Die Stipendiat*innengruppen  erhalten bei ihrem Forschungsprojekt Unterstützung durch das Residenztheater und ein fachspezifisches Mentoring.

Einmal jede Woche setzt sich die Gruppe mit einer Person aus dem Theater zusammen, um einen Außenblick auf das Projekt zu geben und Vorstellungen der Gruppe mit der Erfahrung des Theaters abgeglichen werden können.

Durch ein fachspezifisches Mentoring wird die Gruppe zusätzlich bei ihrem Forschungsprojekt begleitet. Die Jury weist den Stipendiat*innengruppen nach ihren Bedürfnissen und Potentialen Mentor*innen zu. Die*der Mentor*in ist etwa einmal pro Woche für die Gruppe da und begleitet die Einführung und das makingOFF#.

Weder Mentor*innen, noch das Residenztheater sind Weisungsbefugt. Sie geben Feedback, Impulse und teilen ihre Erfahrungen, was die Gruppe für Projekt daraus macht ist ihre Sache. Der Austausch zwischen Residenztheater, Stipendiat*innen und Mentor*in ist zudem eine Anregung zum Dialog, schafft einen praktischen Diskurs und kann wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten ergeben.

Wie werden die Mentor*innen ausgewählt?

Die Mentor*innen werden durch die Jury vorgeschlagen und in Abhängigkeit der Bewerbung und der Präsentation bei dem finalchoice# den Gruppen spezifische Impulse mitgegeben, um das Forschungsprojekt möglichst gut zu unterstützen. Vor dem finalchoice# können die Gruppen eigene Vorschläge für Mentor*innen einsenden, diese werden von der Jury berücksichtigt. Wichtig ist, dass die Gruppe noch nicht mit der*dem Mentor*in zusammengearbeitet haben sollte, damit neue Impulse und Diskurse möglich sind.

Das flausen+headquarters setzt sich mit potentiellen Mentor*innen in Kontakt und, wenn si*er mit den Bedingungen von flausen+ einverstanden ist, wird Kontakt zwischen Mentor*in und Gruppe hergestellt, um sich über das Projekt, Arbeitsweisen und Vorstellungen auszutauschen. Das Mentoring kommt danach nur zustande, wenn beide Seiten ihre Zustimmung geben.

 

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