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Ausschreibung & Bewerbung

Von Mitte Dezember bis Anfang März haben professionelle Künstler*innengruppen Gelegenheit sich für eines der flausen-Stipendien im darauffolgenden Jahr zu bewerben. In diesem Zeitraum findet sich hier auf der Website das Bewerbungsformular, das ausgefüllt und per E-Mail an info(at)theaterwrede.de geschickt werden kann.

Tagung der Vorjury

Etwa Mitte April des Jahres tagt die Vorjury und sichtet alle eingegangenen Bewerbungen (durchschnittlich 140/Jahr). Anschließend spricht sie für 18 Gruppen eine Einladung zur “Final Choice”-Veranstaltung in Oldenburg (Nds.) aus.

Final Choice

Gegen Ende Mai geht der flausen-Bewerbungsprozess in die letzte Runde. Beim Final Choice in Oldenburg präsentieren die eingeladenen Gruppen ihre Idee einer fachkundigen Jury und einem interessierten Publikum. Dafür haben sie fünf Minuten Zeit. Am darauffolgenden Tag trifft die Jury die Entscheidung zur Vergabe der Stipendien. Sechs- Sieben Gruppen erhalten dann ein Forschungs-Stipendium für das nächste Jahr.

Residenzen

Die im Vorjahr ausgewählten Stipendiat_innen treten ihre Residenzen im theater wrede+, Oldenburg, oder einem der kooperierenden Residenztheater an. Dazu zählen: German Stage Service (Marburg), Freies Werkstatt Theater (Köln), Theater im Ballsaal (Bonn), Theaterlabor (Bielefeld). Während der vierwöchigen Residenzzeit erhalten die Stipendiat_innen Unterhaltsgeld, profitieren von der kostenlosen Nutzung der Bühne, Technik und einer Wohnung, fachkundiger Supervision durch eine_n erfahrene_n Mentor_in sowie einem Forschungsbudget für Expertisen/ Fortbildungen/ Forschungsmaterial etc. in Höhe von derzeit 500€/Gruppe.

Making OFF

Während der Residenzzeit gilt: Wagnisse strengstens erwünscht! Doch ein echtes Wagnis kann nur eingehen, wer auch scheitern darf. Deshalb gibt flausen Raum zur freien Forschung. Anders als bei einer Produktion, die auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet ist, erlaubt die Residenzzeit das offene Ausprobieren. Und Scheitern. Am Ende der flausen-Residenz steht dementsprechend nicht die Premiere einer fertigen Produktion. Stattdessen begehen die Künstler_innen den letzten Forschungsabend mit einem öffentlichen Publikum. Beim Making OFF geben sie Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen ggf. Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können.

Und danach?

flausen bietet Raum und Zeit gewagten, neuen Ideen nachzugehen, die eigene Arbeitsweise und die als Gruppe zu hinterfragen und Kontakte in der freien Szene zu knüpfen. Deshalb ist flausen mit Ende der Residenzzeit nicht einfach vorbei. Gelegentlich wachsen die erprobten Ideen mit der Zeit zu eigenständigen Produktionen heran. Eine regelmäßige Möglichkeit für ein Wiedersehen soll zukünftig “flausen – das Festival” bieten. Das allererste Festival fand dieses Jahr vom 15.-18.09.2016 im Theaterlabor Bielefeld statt und soll sich möglichst alle zwei Jahre wiederholen.

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