0441.9572022

EINE WÜTENDE FRAU

Eine interdisziplinäre Produktion von DRANGWERK

+ Diese Vorstellung werden wir vorraussichtlich online zeigen. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Wir bitten um euer Verständnis und wünschen euch alles Gute! +


Sie sprechen. Aber sie sprechen nicht.

Sie würden gern. Und werden‘s auch.

Jeder Gedanke ist sichtbar.

Es beginnt mit einem Schrei.

Und die Energie fällt nicht ab.


Ein Stück für weiße alte Männer und solche, die es werden wollen.
(Und andere auch.)

Ist Wut ein männliches Privileg? Wütende Frauen gelten als Mannsweiber, Kampflesben und Männerhasserinnen. 75 % aller Entschuldigungen stammen von Frauen. Sie lächeln öfter. Wenn sie es nicht tun, irritiert das. Frauen verdienen durchschnittlich 19 % weniger als Männer. Die WHO nennt Gewalt als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen. Zeit etwas zu verändern?!

Drei Frauen als Sprachrohr für viele andere. Spiegeln mit ihrem Körper Lebenshunger, Verletzbarkeit und STÄRKE. Geben Geschichten Raum und Platz für Unabhängigkeit, Freiheit, Aufmerksamkeitsspannen, Wut und -jetzt kommt’s- auch noch intelligent ausformulierte Sätze.

Körperanarchie trifft auf Cello. Performance auf Live-Musik. Scheitern ist fest im Möglichkeitsraum verankert.

#wütendefrau #nosorry #stoptellingmetosmile #mansplaining #gaslighing #selfsilencing #metoo #instanbulconvention #keinemehr #niunamenos #solidarität #gleichstellung #feminismus #dasendedespatriarchats

Im Anschluss laden die 3 Performerinnen zum Publikumsgespräch, Austausch, Verbinden und Diskutieren am Platz ein.


Von und mit:
Schauspiel: Lisa Sophie Kusz und Elisabeth Pleß/Cello: Elisabeth Coudoux


Die Schauspielerinnen Elisabeth Pleß (Mitgründerin DRANGWERK) und Lisa Sophie gehören beide zum Ensemble und Label für Darstellende und Bildende Kunst DRANGWERK Köln. Hier werden interdisziplinäre Performances und Bühnenproduktionen an wechselnden Spielorten und Theatern realisiert. Im Rahmen des Stipendiums (#TakeCareResidenzen) haben sie innerhalb von zwei Arbeitsmonaten zu einem neuen Inszenierungs- und Spielstil geforscht, der auf Freiheit basiert. Ihr Fokus lag dabei auf feministischen Texten und Thesen. Dazu haben sie empowernde und wütende Texte von Autorinnen über Freiheit und Gleichheit aus verschiedenen Zeiten durchforstet, hinterfragt und mit aktuellen und eigenen Texten gekreuzt, um daraus eine eigene neue Theatersprache zu entwickeln, die dem heutigen Feminismus gerecht wird – in all seiner Stärke, Wut, Unabhängigkeit, Verletzbarkeit und seinem Lebenshunger. Ihre Ergebnisse zeigen sie in der Performance „Eine wütende Frau“ zusammen mit Cellistin Elisabeth Coudoux. Sie ist Cellistin an der Schnittstelle unterschiedlicher musikalischer Genres: freie Improvisation, experimentelle Musik, Neue komponierte Musik und Jazz.

 

 

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